公開討論: 破局後五年目のフクシマと今後

Am 11. März 2016 fand in der Werkstatt der Kulturen in Berlin-Neukölln die Erinnerungsveranstaltung “Fukushima the Aftermath“ statt, an der sich viele Künstler aus verschiedenen Bereichen beteiligten. Zahlreiche Besucher fanden bis spät in den Abend hinein ihren Weg zur Veranstaltung. Diese Podiumsdiskussion war Teil der Erinnerungsveranstaltung. An der Planung und Organisation hat vor allem Yû Kajikawa, ein Mitglied unserer Gruppe Sayonara Nukes Berlin, sehr aktiv mitgewirkt.

Nach einer Begrüßung durch Moderator Thomas Dersee von „Strahlentelex“, der in seiner Ansprache auf die Katastrophe vor fünf Jahren zurückblickte, legten die über 100 Teilnehmer, die die Kapazität des Veranstaltungsortes weit überschritten, gemeinsam eine Schweigeminute für die Opfer ein.

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Thomas Dersee

Als Eröffnung trugen zwei Dichter Gedichte vor; der amerikanische Schriftsteller Philip Lewis, der aus den Erfahrungen von seiner Weltreise ein Gedicht für Fukushima verfasst hat, und die deutsche Dichterin Traude Bührmann, die sich mit einem Prosagedicht an ihre eigenen Erfahrungen aus der bisherigen Bewegung gegen AKWs erinnerte.

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Philip Lewis
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Traude Bührmann

Der erste Redner war der japanische Journalist Masao Fukumoto, der sich beim Thema AKWs sowohl in Japan als auch in Deutschland auskennt. Er hat das Katastrophengebiet im letzten Jahr zweimal besucht und referierte über diese Reisen mit eigenen Fotos. Beeindruckend waren die Bilder der verwüsteten Geisterstädte sowie die grotesken Landschaften aus Häufen schwarzer Beutel mit verseuchtem Sand von den Dekontaminierungsarbeiten. Fukumoto äußerte seine Skepsis, ob in dieser Situation die „Rückkehr“ der Betroffenen überhaupt möglich sei. Er berichtete auch über aktuelle Probleme wie Konflikte zwischen den Evakuierten und den Einwohnern der Evakuierungsorte, Streit unter den Evakuierten in Bezug auf die Rückkehr sowie die Diskriminierung, welche die Umziehenden in ihren neuen Heimatorten erleben. Hier bestehen viele Gemeinsamkeiten mit der aktuellen Flüchtlingsfrage in Europa.

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Masao Fukumoto

Direkt im Anschluss berichtete Yû Kujikawa emotional von ihrer eigenen Reise und davon, wie sehr die Begegnung mit „Menschen, die alles verloren haben“, sie erschüttert habe.

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Yû Kujikawa

Ein weiterer Hauptgast war Martin Donat, der die Bürgerbewegung für Umweltschutz in Lüchow-Dannenberg, d.h. Gorleben, vertritt und in dieser seit 40 Jahren hartnäckig gegen das Endlager und die Castortransporte protestiert.

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Martin Donat

Auch Donat hat Fukushima seit dem Unfall bereits zweimal, 2012 und 2014, mit seinem eigenen Strahlungsmesser besucht. Aufgrund seiner Beobachtungen wies er kritisch auf den Unsinn bzw. die Wirkungslosigkeit der Dekontaminierungsarbeit und auf die absurde Tatsache hin, dass die Opfer selbst für diese Arbeit mobilisiert werden. Gorleben und Fukushima würden deutlich zeigen, dass die Technologie von AKWs sich nicht mit der Demokratie vertrage. Dies stellt eine wesentliche Frage dar, wie das sog. „Atomkraft-Dorf“ in Japan exemplarisch zeigt. Die Existenz der Atomkraft als solche produziert notwendigerweise Hierarchien zwischen den Betroffenen und Verschleierungsmechanismen. Donat fragte schließlich ironisch, was es mit der bei einer internationalen Versammlung just drei Monate vor der Katastrophe geäußerten Propaganda der japanischen Zuständigen für AKWs auf sich gehabt habe, die behauptet hatten: „Wir kennen uns mit AKWs aus.“

Danach diskutierten die Redner untereinander. Fukumoto wies darauf hin, dass in Japan die betroffenen Einwohner kritiklos dem Aufbau der AKWs zugestimmt haben und dass sie oft der Anti-Atomkraft-Bewegung überdrüssig seien. Er warf Zweifel an der „Demokratie“ in Japan auf, die lediglich als Zahlenspiel funktioniere. Dies ist ebenfalls ein sehr wichtiger Hinweis, weil er uns dazu auffordert, erneut über die Demokratie nachzudenken.

Der Japankenner Dersee wies auch auf den Widerspruch hin, dass die Wähler trotz ihrer Meinung gegen AKWs letztlich die LPD von Abe gewählt haben. Er war der Meinung, dass in letzter Zeit auch in Deutschland, das sich für die Abschaffung der AKWs entschieden hat, eine Gegenbewegung zu sehen sei. Ihm zufolge stünden dabei wirtschaftliche Interessen im Vordergrund. Europa sei der Gefahr noch nicht entkommen. Er wies auch auf die konkrete Gefahr der Reaktoren in England, Belgien und Ungarn hin.

Darauf antwortete Kajikawa mit ihrer Äußerung, die sich an den Worten des Aktivisten Jochen Stay von „.ausgestrahlt“ anlehnte: „Bürgerbeteiligung darf nicht die Beteiligung an den Kosten und an Folgeschäden bedeuten, sondern die an den Entscheidungen darüber, was mit uns, mit unserem Leben und mit unserer Umwelt geschehen darf und was nicht.“
Dersee erzählte von seinen eigenen Strahlungsmessungen, die er und andere Bürger seit 30 Jahren aus eigenem Antrieb durchführen. Ihm zufolge gibt es momentan auch in Japan über 100 solche Messgruppen. Es ist sehr wichtig, im Alltag beharrlich solche Aktivitäten fortzusetzen.

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Von links: Masao Fukumoto, Yû Kujikawa, Thomas Dersee, Martin Donat

Das Hauptthema der zweiten Hälfte war die erneuerbare Energie. Obwohl das Potenzial für erneuerbare Energie in Japan ziemlich hoch ist, entwickelt sie sich nicht wie erwartet. Die Ursache liege bei der gegenwärtigen Regierung, die AKWs weiterbetreiben wolle und die Entwicklung erneuerbarer Energien unterdrücke, so Fukumoto. Darauf betonte Donat, dass man einen zähen Kampf gegen das „Atomkraft-Dorf“ fortsetzen und noch deutlicher auf die immensen Kosten für AKWs hinweisen müsse.

Zum Schluss wurden Fragen aus dem Publikum gesammelt. Es wurden viele Fragen gestellt, etwa zum Monopol der Elektrizitätsgesellschaften, zum kritikunfähigen Journalismus in Japan, zu den Interessen der Japaner an Tschernobyl und den engen Beziehungen zwischen AKWs und Militär sowie zum Entvölkerungsgebiet. Eine erschöpfende Diskussion dieser Themen war nicht möglich. Zumindest half die Diskussion dabei, die Weite der Problematik zu erkennen.

Ein koreanischer Teilnehmer schilderte die Situation der AKWs an der Japan zugewandten Küste Koreas und appellierte für die Notwendigkeit eines internationalen Netzwerkes der Protestbewegung.

Sehr beeindruckend war die Antwort von Donat auf die Frage von Dersee, warum die Bewegung in Gorleben durch Generationen hindurch fortgesetzt werden konnte. Donat erklärte entschieden, dass für die Bewegung immer etwas Attraktives nötig sei und dass diese Attraktivität nichts anderes sei als erneuerbare Energie. Nur durch Anklage und Kritik an der negativen Seite der Katastrophe könne man eine Bewegung nicht lange erhalten. Es müsse darin irgendetwas geben, das den Teilnehmern ein positives Gefühl vermitteln kann. Gerade das sei das Potenzial der erneuerbaren Energien. Dersee unterstützte diese Ansicht, indem er betonte, dass für eine Bewegung sicherlich „Freude“ nötig sei.

Eine Bewegung muss nicht immer von Geschrei und schmerzverzerrten Gesichtern begleitet werden. Wenn wir uns die Protestbewegung gegen AKWs vorstellen, die noch Hunderte von Jahren, nein, ewig fortgesetzt werden muss, so mag der Verweis von Donat und Dersee auf etwas Positives in der Bewegung zu einfach erscheinen. Bedenkt man die langjährige Erfahrung der beiden, sollten wir aber genau zuhören.

Ich musste dabei schmunzeln, zeigt dieser Hinweis doch, dass unsere Gruppe SNB, in der verschiedene „Spieler“ ihre Aktionen auf je eigene Weise „genießen“, auf der richtigen Fährte zu sein scheint.
Es bleibt mir nochmals der Opfer der Katastrophe zu gedenken.

(12. März. 2016, Binmei)

3月11日に思う。

11. März.

Meine Gedanke und Gebete sind bei den Menschen in Japan, die durch das Erdbeben, den Tsunami und die AKW Katastrophe betroffen sind.

Dieses Jahr ist der fünfte Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima und der 30. Jahrestag der Katastrophe in Tschernobyl. Die schrecklichen Bilder der Explosion im Atomkraftwerk Dai-ichi in Fukushima sind unvergessen. Billionen an Becquerels an Strahlung gelangten ins Wasser und in den Pazifik. Die japanische Regierung ist überfordert angesichts der Mengen an Atommüll, welcher im Osten Japans lagert.

Da ihre Häuser wegen der Strahlung unbewohnbar sind, leben ungefähr 80.000 Menschen von Fukushima immer noch in Übergangswohnungen. Tschernobyl hat gezeigt, dass auch niedrige Strahlenbelastung über lange Zeit gesundheitsschädigend sein kann. In Deutschland sind acht AKWs in Betrieb und die Unfälle in alternden Atomreaktoren in Belgien werden in den Nachbarländern mit Sorge verfolgt. Auch nach Fukushima ist Europa wieder Gefahren ausgesetzt.

Obwohl verantwortlich für den Unfall, wurde TEPCO nicht offiziell angeklagt. Ohne wirklich von der Katastrophe in Fukushima gelernt zu haben, will die japanische Regierung wieder AKWs in Betrieb nehmen und hat vor kurzem vier Reaktoren gestartet. Nach der Aufhebung des Evakuierungsbefehls in 2017 werden wohl viele der Menschen, die aus Fukushima evakuiert wurden, sich gezwungen fühlen, nach Hause zurück zu gehen. Das bedeutet auch, dass die Regierung dann an sie keine Entschädigungen mehr zahlen muss. Anstatt die betroffenen Menschen weiterhin zu unterstützen, wird Japan 1.8 Billionen Yen (15 Milliarden Euro) für die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo ausgeben. Ausserdem verkauft Japan Atomtechnologie an Indien, die Türkei und Japan. Die großen Hersteller von Atomkraftwerken sind darauf aus, im Ausland Profit zu machen, zusammen mit europäischen Firmen.

Eine Stimme aus Fukushima (Interview vom Februar 2016)

Ich bin von meinem Zuhause geflohen und lebe nun 80 km vom AKW entfernt. Wir befinden uns in einem echten Dilemma, da wir schon bald aus unserer Übergangswohnung ausziehen müssen. Politische Entscheidungen zwingen uns dazu, nach Hause zurückzukehren. Ich bin jedoch sehr besorgt wegen der Strahlung und frage mich, ob wir genügend Geld zum Leben verdienen können.

Es macht mich wütend, wenn ich höre, wie Politiker über unsere Heimkehr diskutieren. Ich finde, sie nehmen die Strahlung nicht ernst genug. Die Wohngebiete wurden dekontaminiert und die Regierung hat den Evakuierungsbefehl aufgehoben, da die Strahlenbelastung jetzt weniger sei. Aber wer will denn an einem Ort leben, der voll von Säcken mit radioaktivem Müll ist?

Als Tokio für Olympia 2020 ausgewählt wurde, war Japan voller Begeisterung, ich aber empfand es als ungerecht. Das Leid und der Schmerz der Menschen, die so viel ertragen mussten, wurde komplett ignoriert und die Sendungen im Fernsehen taten so, also ob der Atomunfall gar nicht passiert sei. Ich versuche, nicht an die Olympischen Spiele zu denken und ich schaue auch keine Nachrichten, weil ich glaube, dass sie manipuliert sind.

Wir vergessen so leicht das, was wir nicht sehen. Die unsichtbare Strahlung bedroht unseren Planeten und unser Leben. Den kommenden Generationen ein Erbe von Atommüll zu hinterlassen ist ethisch nicht mehr vertretbar. Atomenergie und Menschen sind nicht kompatibel, das haben Tschernobyl und Fukushima gezeigt. Eine Energiewende alleine in Deutschland ist nicht genug, um globale Probleme zu lösen. So lange nicht alle AKWs stillgelegt und der Abbau von Uran beendet ist, werden wir Gefahren ausgesetzt sein. Wenn Du der Meinung bist, dass Atomkraft unnötig ist, sag es! Wir sind alle Teil von politischen Entscheidungen. Vielleicht glaubst Du, dass deine Stimme alleine nicht beachtet wird – aber zusammen können wir viel erreichen.

Wir veranstalten eine Demonstration am 19.03. mit dem Motto “Fukushima und Tchernobyl mahnen Atomausstieg Weltweit!”

plakate_2016_pfad Auf eure Teilnahme freuen wir uns!

Mehr Informationen: 100 Gute Gründe gegen Atomkraft

http://100-gute-gruende.de/index.xhtml

 

(Deutsch-Übersetzung :  Matthias Krammel)

Protestival 2016 Nuclear, Democracy and Beyond

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Zwischen dem 5. Jahrestag von Fukushima (11.03.2016) und dem 30. Jahrestag von Tschernobyl (26.04.2016) organisieren wir unter dem Titel “Protestival” eine Reihe von Veranstaltungen zum Themenkomplex “Atomenergie und Demokratie“.

Die beiden Super-GAUs sind noch lange keine Vergangenheit! Sie können sich jederzeit und überall wiederholen.

Wir nehmen die beiden Jahrestage zum Anlass, um uns erneut an die Gefahren der Atomenergie, an das Ausmaß und die andauernden Folgen von beiden Super-GAUs sowie die weltweit um die Kerntechnologie praktizierte Diskriminierung und Verletzung der Menschenrechte zu erinnern.

Diverse Events anläßlich der beiden Jahrestage von Fukushima und Tschernobyl (Kunst, Musik, Performance & Diskussion, Filmvorführungen, Fotoausstellung, Demonstration, etc.)

Mehr info ->>    www.protestival.de

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会津磐梯山リミックス2015

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Ihr könnt ab sofort die exklusiven Remixlieder von Aiizu-Bandaisan (ein Volkslied aus der Region Fukushima) anhören, die extra für die Kazaguruma Demo 2015 geschaffen wurden, Demo zum 4.  Jahrestag von der Fukushima-Katastrophe mit dem Motto “Vergesst Fukushima nicht!”,  die am 07.03.2015 in Berlin stattfand.   Erlebt die vielfältigen 14 verschiedenen Remixlieder!

https://sayonaranukesberlin.bandcamp.com/album/remix-for-fukushima

Unser großer Dank geht an die Musiker/Künstler, die freiwillig viel Zeit und Mühe für dieses Projekt investiert haben.  Vielen herzlichen Dank!

Sayonara Nukes Berlin

 

「会津磐梯山」リミックス募集!

 

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Sayonara Nukes Berlin veranstaltet am 7.3.2015 wieder eine “Kazaguruma-Demo” zum Jahrestag der Fukushima Katastrophe im Jahr 2011 mit dem Motto “Vergesst Fukushima nicht!”.

Dabei wollen wir durch die Innenstadt von Berlin “tanzender Weise” für die nuklearfreie Zukunft demonstrieren, begleitet von der traditionellen Musikfolklore aus Fukushima, zu der man heiter tanzt (der Tanz heißt “Kansho Odori”).   Diese Musik und Tanz repräsentieren die lebendige, pulsierende Energie der Bevölkerung aus der Fukushima-Gegend und wir möchten damit unseren Respekt dieser Kultur und dem Volk erweisen.

Zum Tanz in dieser Veranstaltung wird die Folklore “Aizu Bandaisan” verwendet.  Wir würden gern dieses zwar uralte, traditionelle, vielleicht für viele Deutsche und in Berlin lebende fremd klingende Lied “cool” darstellen in Berlin, der Wiege des “Love Parades”.

Gesucht wird ein neuer Remix von “Aizu Bandaisan”.

Hier können Sie „Aizu Bandaisan Sayonara Nukes Version“ hören.

https://soundcloud.com/sayonara-nukes-berlin (Wave file)

http://www.mediafire.com/listen/k9bvdw1d0kx96p8/会津磐梯山

(Aizu_Bandaisan)_.mp3(MP3 file)

Wir möchten gerne alle Musterdaten von dieser Version für Remix kostenlos zu geben.

Bedingungen:

  • Der Remix darf nicht länger als 5 Minuten sein.

Der soll kräftige, tanzbare Musik-Mix sein, worauf Kansho-Odori getanzt werden kann

Vom Link unten können die Musterdaten heruntergeladen werden.

Bitte verwenden Sie beliebig diese Daten,  um daraus Ihren eigenen Remix zu machen.

Link:

Audiofiles (90BPM, 48Khz )

MP3files

http://www.mediafire.com/download/b2cslc706wncdsy/Aizu_Bandaisan_Audio_Files_for_Remix_(mp3).zip

Wav files

http://www.mediafire.com/download/e7uh9adfvy55ffx/Aizu_Bandaisan_Audio_Files_for_Remix_(WAVE).zip

MIDI files

http://www.mediafire.com/download/xvorgxgxvs9busr/aizubandaisan_17.01.2015_midi_data.mid
Für die Bewerbung schicken Sie den Link zum Downloadservice Ihrer Auswahl wie Dropbox, an dem man zu Ihren Stereodaten in MP3, WAV oder AIFF-Format gelangen kann,  an die folgende Adresse (Schicken Sie keine Stereodaten direkt an die Mailadresse, da sie die Kapazität des Mailkontos übersteigen): info@sayonara-nukes-berlin.org

Wenn wir Ihren Mix gut finden, wird er am Tag der Demonstration von einem von mehreren DJs, die bei der Veranstaltung mithelfen, gespielt.

Wichtig:  Bitte bewerben Sie sich nur, wenn Sie damit einverstanden sind, dass kein Rechtsanspruch/kein Honoraranspruch erhoben werden kann!  Vielen Dank!

Bewerber müssen nicht in Berlin wohnen.  Falls Sie in Berlin oder in der Nähe wohnen und bei der Demo gern Ihren Mix live spielen möchten, bitte melden Sie sich entsprechend!

Bitte schiken Sie Ihren Mix spätesten bis  : 27.02.2015

Fragen: info@sayonara-nukes-berlin.org   (Ansprechspartnerin: Manami)

Wenn Sie mehr über „Aizu Bandaisan“ und „Kansho-Odori“ kennenlernen möchten, klicken diese links zu schauen.

https://www.youtube.com/watch?v=8bRH72OIS4A

https://www.youtube.com/watch?v=ph9kgmP_rwM

https://www.youtube.com/watch?v=fsvNT9frQy0

https://www.youtube.com/watch?v=Wjqe_laTIYo

https://www.youtube.com/watch?v=1wKlZaPOoD4

https://www.youtube.com/watch?v=6GES91gKwBM

https://www.youtube.com/watch?v=krRAHitkJcQ

かざぐるまデモ2014 “Kazaguruma-Demo 2014” gegen Atomkraft in Berlin

_TY1476328. März in Berlin war gutem Wetter und Sonnenschein. Wir haben unsere Anti-Atom-Demonstration mit Anti-Atom-Demonstration in Fukushima in Japan gesolidaritätet.

Wir haben vorge einen offenen Brief an Premierminister von Japan Shinzo Abe an Deutschland stehen japanischen Botschaft in Zusammenarbeit mit Anti-Atom-Berlin vor der Demonstration. 20 Umweltgruppen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens von 47 Menschen, die in Berlin vereinbarten unterzeichneten einen offenen Brief.

Offenen Brief mit

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Wir haben in Zusammenarbeit mit Anti-Atom-Berlin e.V.,Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. und Naturfreunde Berlin. Wir rufen ” Kazaguruma-Demo (Windrad-Demo)”, die Anti-Atom-Demo in Berlin gemacht. Auch ca.1000 Bürger und Bürderinnen (Journalisten Untersuchung) wurde gelb auf den Platz des 18.März am Brandenbruger Tor gefärbt. Windrad ist ein Symbol auf der Gesellschaft ohne Atomkraft.

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Fukushima Daiichi AKW war drei Jahren nach der Katastrophe. Bürgerinnen und Bürger, die sich versammelt, wurde der Windrad und denken Purakato mitgebrach.

https://youtu.be/iupREYuNXCA

Mad World Dance war eine Cabaret über die Olympischen in Japan zu gespielt.

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Eisuke Matsui der Direktor der Umweltmedizin Gifu Research Institute of Japan hat am Potsdamer Platz geredet.

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〝2 Dinge waren schon immer Klar:     2つの物事はずっと明確だった
1.Atomkraft ist sicher und            1.原発は安全で
2.Die Erde ist eine Scheibe″          2.地球は平らである

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Eine japanische Musikerin Manami N. Sagte: Genpatu Hantai! (Gegen Atom-Kraft)

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Ein japanisch Kunstrer Chuu hat die “Brille der Windrad” aufgesetz. taz(Die Tageszeitung) hat vor 2 Tagen den Artikel über diese Windrad Demonstration mit seinen Illustrationen beigtragen.

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Wir wollen eine Windrad Demonstration fortsetzen.

Kazaguruma Demo 2014

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News Medien

rbb http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20140308_1930/nachrichten-eins.html

NHK http://www3.nhk.or.jp/news/html/20140309/k10015828031000.html

Jiji http://www.jiji.com/jc/c?g=eco_30&k=2014030800377

taz (Die Tageszeitung) etc

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Foto:Tsukasa Yajima

Tanzvideos:Frank Doellinger (B-Boy Rain)

Demo-Video:Sigrid Oberer

安倍総理大臣宛の公開書簡を提出して来ました!

vor der japanischen Botschaft in Berlin

Sayonara Nukes Berlin und Anti Atom Berlin haben am 07.03.2014 einen offenen Brief an japanischen Premierminister Shinzo Abe überreicht.

In den Brief stellen wir  folgende Forderungen an Sie und die japanische Regierung:

  • Verzicht auf die Wiederinbetriebnahme aller Atomkraftwerke (AKWs) sowie auf den Bau neuer AKWs in Japan, das heißt den konsequenten Ausstieg aus der Atomenergie,
  • Kein Export von Atomtechnologie,
  • Stilllegung der Wiederaufbereitungsanlage und des Schnellbrüters „Monju“,
  • Beschleunigter Ausbau erneuerbarer Energien und Investitionen in Energieeffizienz,
  • Verantwortungsvolle und effektive Maßnahmen, um die weitere Verseuchung in und um Fukushima zu verhindern, insbesondere auch um den weiteren Zufluss von Radioaktivität in den Pazifik endlich zu stoppen (einschließlich der Inanspruchnahme internationaler Hilfe),
  • Finanzielle Unterstützung für umsiedlungswillige Menschen, vor allem Familien mit Kindern, aus dem verseuchten Gebiet,
  • Keine staatlichen Anreize für die Rückkehr in die verseuchten Gebiete, auch nach der Dekontamination,
  • Strenge Kontrollen für die Umsetzung der angemessenen Entschädigungen durch TEPCO,
  • Unterstützung für die Betroffenen der Atomkatastrophe von Fukushima, z.B. durch die schnelle inhaltliche Konkretisierung des Versorgungsgesetzes, sowie häufigere Gesundheitsuntersuchungen und Behandlungen der Betroffenen, vor allem von Kindern und Liquidatoren (inklusive psychischer Erkrankungen),
  • Strenge Kontrollen für die angemessene Bezahlung der Liquidatoren von Fukushima-Daiichi und der Dekontaminationsarbeiter, inkl. der noch in den AKWs arbeitenden Leiharbeiter, um deren Ausbeutung auszuschließen,
  • Eine der Gefährlichkeit entsprechende Behandlung und Lagerung des Atommülls bei und nach den Aufräum- und Rückbauarbeiten am AKW Fukushima-Daiichi,
  • Beseitigung und sichere Lagerung der provisorisch gelagerten kontaminierten Erd- und Schuttmassen einschließlich deren Asche,
  • Eine transparente Informationspolitik und die Rücknahme des Geheimhaltungsgesetzes betreffend alle Atomkraftangelegenheiten.

47 Personen und 20 Organisationen haben den offenen Brief mitunterzeichnet.

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2014年3月8日かざぐるまデモ@ベルリン

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Aufruf zur Kazaguruma-Demo zum 3. FUKUSHIMA Jahrestag

Am 08. März 2014 (Sa.), ab 13:00 Uhr
Vom Brandenburger Tor (Platz des 18.März am Brandenbruger Tor) bis zur japanischen Botschaft

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Zum 3. Jahrestag der FUKUSHIMA-Katastrophe wollen Sayonara Nukes Berlin, Anti-Atom Berlin, Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. und NaturFreunde Berlin e.V. gemeinsam mit Euch gegen Atomkraft demonstrieren.
Kommt zahlreich zu unserer Demo und bringt ein KAZAGURUMA (“Windrad” auf Japanisch) mit. Bastelt Euch selbst eins, wir verteilen auch welche auf der Demo.

Warum „Kazaguruma“?
Das Windrad symbolisiert die Energiewende.
Wir wollen keine gefährlichen Energiequellen mehr haben. Wir wollen keine Angst mehr haben, dass gesundheitsschädigende Partikel unsere Atemluft dauerhaft belasten. Wir wollen unsere zukünftige Energie selbst bestimmen und dies öffentlich zeigen. Unser Windrad dreht sich fröhlich und unermüdlich. Kommt starker Gegenwind, dreht es sich sogar noch schneller. Wir wollen unseren Kindern erneuerbare Energie weitergeben.

Bastel dir ein Windrad!

Zum Anlass dieser Demo überreichen wir dem Premierminister Japans einen offenen Brief.

Wir bitten um Eure Unterstützung! Eine klare und laute Stimme aus Deutschland ermutigt die Anti-Atomkraft-AktivistInnen in Japan, die sich in einem harten Kampf befinden. Zeigen wir der japanischen Regierung, dass FUKUSHIMA eine internationale Angelegenheit ist. Lasst uns die Menschen sowohl in Deutschland als auch in Japan daran erinnern, dass FUKUSHIMA längst nicht vorbei ist!

Wir freuen uns auf Euch am 8. März 2014!

Wer mehr über unsere Demo erfahren will und als Organisation oder öffentliche Person unseren offenen Brief an die japanische Regierung unterstützen will, kontaktiert uns bitte.

Facebook Event-Seite https://www.facebook.com/events/288800657933740/

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■Sayonara Nukes Berlin
 http://sayonara-nukes-berlin.org/
■Anti-Atom Berlin
 http://www.antiatomberlin.de/en/
■Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.
 http://www.ag-schacht-konrad.de/
■NaturFreunde Berlin e.V.
 http://www.naturfreunde-berlin.de/

かざぐるまをめぐる冒険。その①

Am 8. März findet in Berlin analog zur japanischen Demonstration in Fukushima eine Anti-Atomkraft-Demo statt. Das der Demo heißt „Kazaguruma“ (Windrad).

Bastel dir ein Windrad!

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Um ein Windrad für die Demonstration zu basteln, braucht man einen leeren Milchkarton, einen Stab, ein Stück Draht und einen Knopf.

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Zuerst schneidet man aus dem Milchkarton ein Quadrat (bei einem Essstäbchen als Stab ca. 14cm Seitenlänge) und schneidet es an den Ecken so ein, dass der Schnitt jeweils ca. 2cm Abstand zum Mittelpunkt des Quadrats hat.

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Wer seinem Windrad ein Muster geben möchte, kann den Karton jetzt bemalen oder bekleben.

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An allen Ecken wird auf der gleichen Seite neben dem Einschnitt ein Loch in den Karton gestochen.

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Dann zieht man den Draht durch eine kleine Scheibe mit einem Loch in der Mitte, die vier Löcher in den Ecken und den Mittelpunkt des Quadrats.

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Auf der Rückseite des Windrads wird der Draht durch den Knopf (oder eine kleine Kugel mit Loch) gesteckt.

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Zum Schluss wird das Ende des Drahtes um den Stab gewickelt.

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Natürlich gibt es vielfältige Varianten. Eurer Fantasie und Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt.

 

Für die Stäbe der Windräder hat das Restaurant Makoto-Ramen in Mitte 100 alte Essstäbchen gesammelt. Vielen Dank an alle Mitarbeiter von Makoto-Ramen!
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Vielen Dank!!
・Zen Yoshimoto, Moderar, Facebook:http://facebook.com/zenyoshimoto
・Masko Iso, Kunstererin, HP:http://isomasko.jimdo.com/
・Makoto-Ramen, HPhttp://www.makoto-berlin.de/jp/about.html

第18回環境フェストUmweltfestivalでのインフォスタンドについて

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Sayonara Nukes Berlinは、ベルリンで行われる大規模なエコロジーフェスティバル、「第18回 Umweltfestival」にインフォスタンドを出すことになりました。フェスティバルは6月1日から開催されていますが、私たちがスタンドを立てるのは2日の日曜のみとなっています 。

私たちのスタンドでは、日本の「さようなら原発」の署名を集め、日本の現状に関する情報の提供だけでなく、ベルリン在住の日本人アーティストが協力してくれたグッズの販売等もすることになりました。

スタンドの場所の詳細はここから。

http://www.umweltfestival.de/

https://www.facebook.com/events/600642929970698/

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Sayonara Nukes Berlin ist am 2. Juni beim 18. Umweltfestival am Brandenburger Tor.

Wir wollen am 2.Juni in Berlin Netzwerke mit anderen Umweltschutz- und Anti-Atomkraft-Bewegungen knüpfen, das Bewusstsein fürdie gefährliche gegenwärtige Situation in Japan stärken und Unterschriften für den Atomausstieg sammeln.

Das Detail über die Stelle des Info-Stands findet sich im folgenden Link: http://sayonara-nukes-berlin.org/?p=84
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